Geschichte & Geschichten zum Seidenstrassen-Quartier

Die Seidenstrasse wurde vor 150 Jahren von der Stadt Winterthur angelegt. Was war davor? Wie hat sich die Umgebung seither entwickelt? Die folgenden Inhalte bieten einen Überblick zur Entstehung des Quartiers und erzählen Geschichten über Menschen aus dem Quartier.

Der Bau der Seidenstrasse begann im Jahr 1874. Doch schon vorher bauten wohlhabende Winterthurer Familien hier

ihre Landsitze. Die Geschichte der Seidenstrasse auf einen Blick.



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«Die Seidenstrasse – leise, leise!» Unter diesem Titel schrieb das «Neue Winterthurer Tagblatt » 1959 eine Hommage
an unser Quartier.



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Im Seidenstrassen-Quartier wohnen viele Menschen, die hier (sehr) lange gelebt, viel erlebt und entsprechend spannende Geschichten zu erzählen haben. Tauchen Sie ein!

Seidensträssler und ihre Geschichten



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Familien-Geschichten 
und ihre Häuser

Villen Briner und Huggenberg

Adlerstrasse 12 / 14

In direkter Nachbarschaft zum Lindengutpark, an der Ecke Adlerstrasse/Seidenstrasse, stehen die beiden Villen Briner (vorne) und Huggenberg. Sie wurden vor hundert Jahren als Ensemble erstellt und befinden sich nach wie vor in Familienbesitz.

Villa und Park Traubengut

Seidenstrasse 27

Eine imposante Auffahrt führt zur herrschaftlichen Villa, umgeben von alten Baumbeständen. Das weitläufige Landgut hat eine lange Geschichte seit 1806. Die 1903 erbaute, inzwischen mit grosser Sorgfalt renovierte Villa beherbergt heute ein Architeckturbüro und weitere berufliche Aktivitäten.

Villa Fehlmann

Römerstrasse 18

Die Villa Fehlmann wurde 1929 von Architekt Lebrecht Völki im neoklassizistischen Stil erbaut. Bauherr war Dr. Heinrich Fehlmann-Richard (1880-1952), Generaldirektor der «Winterthur Versicherungen» (heute AXA). Die weitläufige Liegenschaft mit Park und eigener Gärtnerei zwischen Römer-und Seidenstrasse erwarb er von der Familie Volkart.

Villa Palmgut / Villa Bühler

Palmstrasse 26

Die Villa «Palmgut» an der Palmstrasse 26 wurde 1883 von Oberst Adolf Bühler erbaut, im Jahr 1969 wurde sie abgerissen. 

Zusammen mit den Villen «Thalgut» und «Traubengut» bildete sie das von der Römer- bis zur heutigen St. Gallerstrasse durchgehende Landgut «Palmengarten». 1899 wurde die Seidenstrasse durch den Palmengarten verlängert.

Villa Buchli

Hermannstrasse 33

Eine geniale Erfindung ermöglichte 1924 den Bau dieser eleganten Villa. Zwei Generationen später erfüllte Musik das Haus und den Garten. Heute erfreut der schönste Rosengarten im Quartier alle Passanten.

Villa Rittmeyer

 Seidenstrasse 18 / Pflanzschulstrasse 43

Das Doppelwohnhaus Seidenstrasse 18 / Pflanzschulstrasse 43 wurde 1908 von den Architekten Rittmeyer & Furrer (Robert Rittmeyer / Walter Furrer) erbaut. Im linken Hausteil wohnte von 1908 bis 1926 Robert Rittmeyer selbst, den rechten Hausteil bezogen Lucie Wolfer-Sulzer und Leo Heinrich Wolfer.

Villa Bridler

Seidenstrasse 2

Die Villa Bridler am oberen Ausgangspunkt der Seidenstrasse ist nicht zu übersehen. Das markante Haus, 1899/1900 im Tudor-Stil erstellt,
wird heute von der Familie Frank und Sabine Ihringer bewohnt. 

Villa Völki

Seidenweg 2

Etwas abseits der Seidenstrasse, am Seidenweg steht in einem verwunschenen Garten das herrschaftliche Wohnhaus, das der Architekt Lebrecht Völki 1924 für seine Familie erbaut hatte.

Wohnhaus Welti-Sulzer

Seidenstrasse 43

An der Ecke Seidenstrasse/Adlerstrasse steht ein elegantes, vom Architekten Robert Rittmeyer 1912 erbautes Doppelhaus. Die westliche Haushälfte ist seit damals in Familienbesitz.

Esther und Robert Sulzer

Palmstrasse 27

Das Ehepaar ist in seinem Leben weit herumgekommen, von Mumbai über Manila zurück nach Elgg. Nun wohnen die beiden seit 10 Jahren im Fehlmann-Areal. 

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